Hodenkrebs: ganzheitliche
Behandlung |
|
[ --- Nota bene: Soweit nicht anders kenntlich gemacht ist jegliche Information
auf dieser Seite von einem Hodenkrebspatienten geschrieben und zusammengestellt,
der keine ärztliche Ausbildung besitzt. Obwohl sorgfältigst recherchiert
kann und soll dies jedoch nicht den persönlichen Besuch bei Ihrem Arzt ersetzen!
--- ]
Laßt mich das wichtigste vorwegschicken: Meines Erachtens
ist die konventionelle
Art der Behandlung nicht ausreichend,
um mit der Krankheit Hodenkrebs vollständig
umzugehen. Sie bietet jedoch eine hervorragende, oft unumgängliche
Möglichkeit, das Risiko und die anfängliche Belastung
der Krebsdiagnose anzugehen und vorhandene oder zukünftige
Schmerzen zu lindern. Konventionelle Behandlung
ist wichtig und ich schätze die sich damit bietenden
Möglichkeiten der modernen Medizin sehr,-
um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, daß ich ohne sie
überlebt hätte.
Aber ich bezweifele, daß es für einen Krebskranken
jemals auch nur entfernt eine Entwicklung wie Heilung
geben kann, ohne daß ganzheitliche Aspekte
bei der Behandlung integriert werden; ohne daß sich
der Mensch damit auseinandersetzt, wer er ist
und was Krankheit bedeutet; ohne daß er lauscht, die
Hinweise vernimmt und versteht; ohne daß er ändert
und sich verändert.
Ich gebrauche dabei den Begriff ganzheitlich, um anzudeuten,
daß das Konzept einer solchen Medizihn (im positiven
Sinne einer Medizinkunst) mehr umfaßt
als nur konventionelle Möglichkeiten. Er bezeichnet dabei
ausdrücklich eine Obermenge, umfaßt
also auch die konventionellen Methoden. Er
akzeptiert jedoch ebenfalls andere Denkweisen und die damit
verbundenen großen Chancen; Denkweisen mit langen
Entwicklungen und Erfahrungen, deren Entstehung oft
viele Menschengeschlechter zurückliegt und oft mit persönlichen
(auch: religiösen) Einsichten verbunden ist (Namen wie
Paracelsus, Rudolf Steiner, Hildegard von Bingen, Sebastian
Kneipp bspw. vor einem europäischen Kulturhintergrund).
Mindestens ebenso wichtig: betrachten diese ganzheitlichen
Methoden auch Aspekte des Menschen, die nicht (nur) mit dem
Begriff des Körpers nach klassischem
Verständnis verbunden sind; mit Aspekten der Seele
und des Geistes.
Das zugrundliegende Paradigma der ganzheitlichen
Medizin ist also verschieden von der klassischen Schulmedizin:
Es ist offener und umfassender. (Ich habe an anderer
Stelle noch ein wenig genauer darüber geschrieben, was
meine beiden Hauptkritikpunkte an der Schulmedizin und der
klassischen Krebsbehandlung sind.) Hier mag es ausreichen
anzumerken, daß (Krebs-) Krankheit
und deren Symptome hilfreich und bedeutungsvoll
sind; daß sie ein Teil der langen Reise sind, die ein
(Krebs-) Kranker unternimmt, um zu realisieren, was sich in
sich, in seinem Körper ereignet, und
um Heilung zu erfahren. Beobachtung und (An-) Erkennung,
nicht (blinde) Veränderung sind dabei als erste Schritte
das A und O; Realisierung dessen, was der Körper stellvertretend
für den ganzen Menschen (er-) lebt, weil der Mensch das
dem Symptom zugrundeliegende Prinzip noch nicht bewußt
integriert hat.
Ganzheitliche Methoden können dem Menschen dabei auf
seiner Reise helfen. Die folgende Aufstellung enthält
beispielhaft Elemente, auf die ich gesetzt habe und teilweise
immer noch setze. Sie ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt
dessen, was möglich ist, und zudem auch in keiner (vor
allem keiner wertenden) Reihenfolge:
-
Immun- und Hormontherapie:-
-
Ernährungsweise und Diäthetik:-
-
Wärme- und Kältebehandlung:-
-
Tai Chi:-
-
Bildhauerei und Modellierung:-
-
Misteltherapie:-
-
Akupressur und -punktur:-
-
Sport:-
-
Progressive Muskelentspannung:-
-
Psychoonkologie:-
-
Maltherapie:-
-
Narbenbehandlung und -massage, Entstören
von Narben :-
-
Religion und Meditation:-
Alles Ansätze, die sich eben auf alle drei Aspekte des
Menschen beziehen: Körper, Seele und Geist.
Es ist so einen Unterschied zu der Zeit, als mein Behandlungsteam
nur aus konventionellen Ärtzen bestand!
[weiter: Nebenwirkungen] |